Offiziell trägt das Auto noch den Namenszusatz "Vision", doch von der Wirklichkeit trennen die Vision GLK Freeside nur noch kleine Veränderungen und ein paar Monate Wartezeit: Denn bereits im Sommer diesen Jahres wird der Enkel der G-Klasse auf den Markt kommen. Dabei ist der Name schräger, als die Konstruktion des Autos. Stilistisch nahe an den großen Modellen GL und der urtümlichen G-Klasse ist der GLK kantiger, als viele erwartet haben. Technisch ist er jedoch von den Allradmodellen der neuen C-Klasse abgeleitet.
Starten wird der mit Allradantrieb und dem elektronischen Traktionssystem 4ETS bestückte GLK wohl mit den stärkeren Motoren aus der C-Klasse, sodass ein Leistungsspektrum von 183 bis 272 PS und als Krönung der Achtzylinder-Motor von AMG denkbar sind.
Der 2,2-Liter-Selbstzünder leistet 170 PS und spritzt fein dosiert das Additiv AdBlue ins Abgas. Zusammen mit einem weiteren Katalysator werden so bis zu 80 Prozent der Stickoxide herausgefiltert. Damit schafft der kleine Kraxler nicht nur die Deisel-Grenzwerte für alle 50 US-Staaten, sondern auch die Euro-6-Norm, die ab September 2015 gelten wird.
Automuseum-Stuttgart Newsredaktion vom 24.01.08

