Smart Popup Atlanta 1996
"Die Smart Story"
smart story: Außergewöhnliche Design-Studien, Prototypen und Showcars

Die Smart Story


Die "smart story" im Mercedes-Benz Museum zeigt am Beispiel von 18 Fahrzeugen die Geschichte der Marke smart. Dazu gehören außergewöhnliche Design-Studien, Prototypen und Showcars, die zum Teil noch nie zuvor der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Die frühesten der ausgestellten Modelle sind die beiden Vorläufer des smart schlechthin, der "Eco Speedster" und der "Eco Sprinter" aus dem Jahr 1993. Darüber hinaus sind Prototypen und Showcars zu sehen, ebenso spezielle Einsatzfahrzeuge von Flugfeldaufsicht, Polizei oder Feuerwehr.

Alle gezeigten Fahrzeuge stehen für die Entwicklung der Marke smart und für die Klassenlosigkeit des kompromisslosen Konzepts eines Autos mit dem klaren Zweck, die persönliche Mobilität seiner Nutzer in der Stadt sicherzustellen.

Die Ausstellung wird gezeigt vom 7. Dezember 2006 bis 14. Januar 2007 im Mercedes-Benz Museum, Stuttgart.

Bilder zur Smart Story: Designstudien, Prototypen und Showcars

>> Showcar Atlanta 1996 (Baujahr 1996)

> Anlass und Hintergrund zur Entstehung
Bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta ist swatch Hauptsponsor und zum ersten Mal offizieller Timekeeper. Am 18. Juli trägt Nicolas Hayek von swatch das Olympische Feuer zur Eröffnung der Spiele. Das Swatch-Pavillon im Centennial Olympic Park, in dem das Modell des Atlanta Showcar steht, wird von 500.000 Menschen besucht. Schwerpunkt des Showcars liegt dabei auf dem Interieur und dem Raumgefühl des Fahrzeugs, mit der Absicht das Prinzip der Reduktion auf das Maximum zu erklären. Ein Markengrundsatz, der zum ersten Claim der Marke führte – reduce to the max.

> Besonderheiten
Das Showcar verzichtet auf Türen, um dem Betrachter das Raumgefühl zu vermitteln. Die Sitze unterstreichen mit ihrem überzeichneten ergonomischen Fokus das unkonventionelle Prinzip der Reduktion genauso wie der Schaltknüppel, der einem Tennisball nachempfunden ist. Während das Fahrzeug noch auf die Markentypische tridion-Sicherheitszelle verzichtet, verfügt die Frontpartie bereits über die doppelmandelige Scheinwerferform des zukünftigen smart cabrio und des smart fortwo der zweiten Generation.


Showcar Paris 1996 (Baujahr 1996)

> Anlass und Hintergrund zur Entstehung
Mit dem konkreten Beschluss zur Gründung einer europäischen Automobilmarke mit Sitz in Deutschland, der Schweiz und Frankreich, rückt die Serienproduktion für smart immer näher. Auf der Automobilmesse in Paris wird das Bimaterialitätskonzept mit sichtbarer tridion-Sicherheitszelle und bodypanels erstmals öffentlich vorgestellt.

> Besonderheiten
Das Showcar Paris 1996 ist eine Weiterentwicklung der Atlanta Studie. Neben kleineren Änderungen im Interieur steht vor allem das Exterieur-Konzept im Mittelpunkt. Seine Karosserie hebt sich wesentlich von allen bisher existierenden Fahrzeugen durch die Zusammensetzung aus zum Teil austauschbaren Einzelteilen ab. Bei dem Showcar Paris 1996 steht deshalb auch die modulare Konstruktion der Karosserie und die verwendeten Materialien im Vordergrund. So wird das für smart markenprägende Bimaterialitätskonzept mit der tridion-Sicherheitszelle bereits angedeutet. Unter dem Titel „modular concept car“ ist dies die erste Darstellung abnehmbarer und austauschbarer bodypanels.


Redaktionsteam Automuseum-Stuttgart vom 06.12.06
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